Immer mehr Menschen horten wieder Bares. Blackout, Ausfälle, Sicherheit – Gründe gibt es genug. Willst du Bargeld zu Hause aufbewahren, musst du zwei Dinge wissen!

Fakt ist: Bares feiert derzeit sein großes Comeback. Die Zeit ist aktuell alles andere als sicher. Unwetter, Hackerangriffe, Havarien, Störungen, Krieg. Ängste haben die Menschen derzeit vermehrt. Im schlimmsten Worst Case Szenario lohnen daher ein paar „Scheine“ unter der Matratze. Willst du Bargeld zu Hause aufbewahren, musst du jedoch zwei Dinge wissen.

Punkt 1: DAS gilt beim Einzahlen auf die Bank

Laut Deutscher Bank horten die Deutschen übrigens im Schnitt 1.364 Euro Bargeld zu Hause – Tendenz steigend. Verboten ist das nicht. Auch wenn oft anderes zu hören bzw. zu lesen ist: Eine Bargeldobergrenze gibt es nicht. Dennoch: Hast du viel Bares daheim, drohen Risiken.

Erstens: Bei Einbruch, Feuer oder Wasserschaden ersetzt die Hausratversicherung Bargeld in der Regel nur bis maximal 2.000 Euro. Höhere Summen müssen besonders „gelagert“ werden. Zum Beispiel in einem Wandtresor. Nur dann erstattet die Versicherung höhere Beträge.

Punkt 2: Obergrenze sehr wohl bei Einzahlung

Zweitens: Willst du das Ersparte später doch auf dein Girokonto einzahlen, gibt es sehr wohl eine „Obergrenze“. Und zwar 10.000 Euro. Für alles darüber verlangen Banken einen Herkunftsnachweis. So will der Gesetzgeber Geldwäsche und kriminelle Machenschaften verhindern. Quittungen oder Kontoauszüge helfen, die nötigen Nachweise zu erbringen.

Der Gesetzgeber bzw. die Politik ist das Stichwort. Denn politisch steht Bargeld schon länger unter Druck. Die frühere Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) forderte zum Beispiel eine Obergrenze von 10.000 Euro für jede Barzahlung. Angeblich, um wieder kriminelle Geldflüsse einzudämmen. Was durchaus stimmig wäre. Kritiker unken dennoch, dass diese Idee ein erster Schritt zur schleichenden Abschaffung von Bargeld wäre.

Fazit zum Bargeld daheim

Im Fazit kann es praktisch sein, Bargeld zu Hause aufbewahren zu wollen. Das gibt ein Gefühl der Kontrolle, birgt aber auch Risiken. Willst du dich absichern, solltest du über eine sichere Lagerung und mögliche Nachweispflichten Bescheid wissen.

Klar ist: Auch im digitalen Zeitalter bleibt Bargeld ein Stück persönliche Freiheit.

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